Qualitätssicherung

Die Qualitätssicherung in der Sexualpädagogik versteht sich als strukturiertes Verfahren zur Überprüfung fachlicher Standards – sowohl für Organisationen als auch für Einzelpersonen. Ziel ist es, transparente Kriterien für Qualifikation, Arbeitsweise und ethische Grundhaltung festzulegen und überprüfbar zu machen.

Grundsätzlich kann ein solches Verfahren zur Professionalisierung beitragen, indem es Orientierung für Auftraggeber*innen schafft und fachliche Mindeststandards sichtbar macht. Gleichzeitig wirft die konkrete Ausgestaltung Fragen auf – insbesondere hinsichtlich Transparenz der Kriterien, Zusammensetzung der prüfenden Gremien, Zugänglichkeit für unterschiedliche Trägerstrukturen sowie möglicher Auswirkungen auf Vielfalt und fachliche Pluralität im Feld.

Die Plattform Sexuelle Bildung begleitet den Prozess der Qualitätssicherung daher fachlich kritisch, setzt sich für transparente, nachvollziehbare Standards ein und betont zugleich die Bedeutung fachlicher Vielfalt, Autonomie und demokratischer Mitgestaltung im Professionalisierungsprozess.