Die Plattform

Wer wir sind:

Die Plattform Sexuelle Bildung ist die österreichweite Vertretung von Sexualpädagog*innen.
Als konfessionell und parteipolitisch ungebundener, gemeinnütziger Verein setzen wir uns für die Etablierung, Weiterentwicklung und Förderung der Sexualpädagogik und sexuellen Bildung ein.
Unser Engagement richtet sich an Bildungsinstitutionen und pädagogische Einrichtungen ebenso wie an Öffentlichkeit, Wissenschaft und Forschung.

Wofür wir uns einsetzen:

Wir arbeiten an der Professionalisierung und Qualitätsentwicklung sexueller Bildung in Österreich.

Unser Ziel ist es, qualitätsvolle Angebote weiterzuentwickeln, fachliche Standards zu stärken und die Institutionalisierung sexueller Bildung langfristig abzusichern.

Was wir machen:

Die Geschichte der Plattform sexuelle Bildung

2006
Gründung
Im November 2006 wurde die Plattform Sexuelle Bildung als Zusammenschluss ausgebildeter Sexualpädagog*innen in Österreich gegründet.
Ziel war es, Vernetzung, regionale und überregionale Zusammenarbeit sowie die Etablierung sexueller Bildung in Österreich voranzubringen.
Ein engagiertes Team brachte sich seither ehrenamtlich mit viel Herzblut ein.
2006 – 2010
Aufbauphase
In den ersten Jahren ihres Bestehens baute die Plattform ein österreichweites Netzwerk zertifizierter Fachkräfte auf und unterstützte sowie vernetzte sexualpädagogisch Tätige in ganz Österreich. Gleichzeitig wurde die Institutionalisierung sexueller Bildung vorangetrieben und öffentliche Finanzierungsmöglichkeiten aktiv eingefordert. Durch die Entwicklung erfolgreicher Formate wie Regionalgruppen-Treffen und jährlicher Weiterbildungen sowie die Veröffentlichung der Fachzeitschrift „schrift.verkehr“ trug die Plattform maßgeblich zur Etablierung eines fachlichen Qualitätsdiskurses in der Sexualpädagogik und der sexuellen Bildung bei.
2010
Internationale Allianz
Gründung der Sexualpädagogischen Allianz gemeinsam mit Kolleg*innen aus der Schweiz, Südtirol und Deutschland.
Dieser internationale Zusammenschluss deutschsprachiger Fachverbände stärkte den Professionalisierungsprozess erheblich.
Gemeinsame Grundlagen wurden erarbeitet und ein Netzwerk der Fachlichkeit und Solidarität geschaffen.
2018
Generationswechsel
Nach zwölf intensiven und erfolgreichen Aufbaujahren übergab der Vorstand (Carina Gindl, Carola Koppermann, Michaela Moosmann, Kriemhild Nachbaur und Josefine Zakrajsek) die Tätigkeit an ein neues Team.
Übergeben wurde ein Verein mit starken Beiträgen in: regionaler und überregionaler Vernetzung, Qualitätsentwicklung, Publikationen, Weiterbildung.
Im Herbst 2018 übernahmen Barbara Rothmüller, Ines Pazdera, Julia Fraiss und Marcel Franke den Vorstand, reorganisierten personell sowie im öffentlichen Auftreten und initiierten unter anderem die erfolgreiche Kampagne #redmadrüber.
2019
Neuer Vorstand
Im September 2019 wurden Sara Mayer-Mraz, Cornelia Lindner, Marlene Fehringer, Josef Häusle, Stefanie Rappersberger, Elif Gül und Christoph Humnig zum neuen Vorstand gewählt.
2020
Kampagne
Start der Kampagne #50 Jahre Grundsatzerlass.
2021
Neuer Vorstand
Bei der Generalversammlung im Oktober 2021 wurden Cornelia Lindner, Stefanie Rappersberger, Sabine Ziegelwanger, Marlene Fehringer, Teresa Mittermayr, Elif Gül und Christoph Humnig einstimmig zum neuen Vorstand gewählt.
2023
Neuformierung
Nach intensiven Arbeitsjahren, unter anderem im Zusammenhang mit dem Akkreditierungsprozess, trat der Vorstand im November 2023 geschlossen zurück.
Daraufhin konstituierte sich ein neuer Vorstand.
2023 – 2025
Strukturierung
Nach dem geschlossenen Rücktritt des Vorstands im November 2023 widmete sich das neu formierte Team der inhaltlichen und organisatorischen Neuaufstellung der Plattform. In dieser Phase standen Orientierung, interne Strukturierung und der nachhaltige Aufbau der Vereinsarbeit im Mittelpunkt. Ziel war es, bestehende Prozesse zu klären, Zuständigkeiten zu definieren und die Plattform zukunftsfähig weiterzuentwickeln.
2025
Stärkung der Plattform
Ab Jahr 2025 setzt der neu gewählte Vorstand (Kelly Kosel, Kerstin Steiner, Cécile Undreiner, Jasnis Körbel und Anna Sarina Seher) die Arbeit der Plattform Sexuelle Bildung fort. Mit fachlicher Expertise und ehrenamtlichem Engagement wird die strategische Ausrichtung weitergeführt und die Vernetzung sowie Professionalisierung sexueller Bildung in Österreich nachhaltig gestärkt.