Aktuelles

2018 haben die sogenannten „TeenStar-Leaks“ sexualpädagogisch problematische Praktiken eines Vereins aufgezeigt und für Verunsicherung an Schulen gesorgt. Nachdem das Bildungsministerium im Frühjahr 2019 aktiv geworden ist, haben die geplanten neuen Kontrollmaßnahmen (u.a. Clearingstellen und Akkreditierung) unter Sexualpädagog*innen einige Fragen und Bedenken hervorgerufen. Sexualpädagogische Expertise wurde bislang vom Ministerium nicht einbezogen und nach dem jüngsten Rundschreiben ist auch die Finanzierung von Sexualpädagogik und sexualpädagogischer Elternarbeit an Schulen unklar. Zur Situation der Sexualpädagogik in Österreich haben über 20 Vereine und universitäre Expert*innen einen Offenen Brief an Bundesminister Heinz Faßmann verfasst. Die Plattform Sexuelle Bildung hat dazu am 14.5.2019 eine Presseaussendung veröffentlicht, weitere Presseberichte sind u.a. im Standard erschienen.

Am 3. April 2019 fand ein großes offenes Vernetzungstreffen von sexualpädagogisch Tätigen in Österreich statt. Aktuelle und zukünftige Mitglieder der Plattform Sexuelle Bildung sowie Interessent*innen trafen sich in den Räumen der Arbeiterkammer Wien zum gegenseitigen Kennenlernen, Vernetzung und Austausch. Außerdem wurde über die aktuellen politischen Entwicklungen im Feld der Sexualpädagogik diskutiert und der neue Vorstand vorgestellt.

Das nächste Treffen der Plattform findet am 13.6. in Salzburg statt.